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Frühjahrsputz - 5 Schritte für ein sauberes und ordentliches Zuhause


Arbeit, Kinder und alle möglichen anderen Verpflichtungen... wer soll da noch die Zeit für einen ausgedehnten Frühjahrsputz finden? Andererseits fühlt man sich auch wieder richtig wohl wenn alles einmal gründlich gereinigt wurde. Speziell die Regale und Schränke, die beim regelmäßigen Wohnungsputz vielleicht zu kurz kommen. Ich verrate dir meine Strategie wie du dein Zuhause mit wenig Stress frühlingsfit machen kannst.


1. Nach Bereich vorgehen


Welchen Bereich nutzt du am häufigsten und wo stört dich Unordnung oder Dreck sofort? Ist es die Küche, der Eingangsbereich oder das Schlafzimmer?


Fange mit diesen Räumen an. Der positive Effekt den du nach dem aufräumen und putzen hast wird dir helfen für die anderen Räume motiviert zu bleiben. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzugehen. Ich empfehle dir eine To Do-Liste zu schreiben mit der du dir die Frage beantwortest, was genau in diesem Raum alles gemacht werden muss. Je detaillierter die Punkte sind desto besser.


Du kannst auch noch kleinteiliger vorgehen und den Bereich in weitere kleine Bereiche unterteilen. In der Küche z.B. kümmerst du dich an einem Tag um alle Oberschränke und am nächsten Tag um alle Unterschränke. Oder du gehst Schublade für Schublade vor. Wähle ein System aus, das für dich und deinen Alltag passt.


Statt "Fenster putzen" notiere dir alle notwendigen Schritte: Fenster putzen, Rahmen reinigen, Fensterbrett abwischen. Das klingt anfangs nach viel Vorarbeit und zu viel Planung. Glaube mir es lohnt sich allerdings. Denn zum einen siehst du wie viel du am Ende geschafft hast und bist stolz und zum anderen kannst du die Zeit die du für das Sauber machen benötigst viel besser einschätzen.


Ein weiterer Vorteil ist, dass du auch deine Familie mit einbinden kannst. "Räum mal das Zimmer auf" wird in den seltensten Fällen zum Erfolg führen. "Räume bitte alle Bücher in das Regal" oder "Wisch bitte mit dem Lappen über deinen Tisch" sind Anweisungen die auch kleine Kinder schon verstehen können.


2. Zeiten einplanen


Gerade mit Kindern ist es unrealistisch, dass du einen ganzen Tag oder ein Wochenende Zeit finden wirst, den Frühjahrsputz in Ruhe zu erledigen. Eine Stunden oder 30 Minuten am Tag sind vielleicht eher realistisch. Überlege dir, wann am Tag du 30 Minuten für die Reinigung möglich machen kannst. Schnapp dir deine To Do-Liste und suche in deinem definierten Bereich die Aufgaben raus, die in dieser Zeit abgearbeitet werden können. Stelle dir einfach eine Timer und leg los. Sobald der Wecker klingelt hörst du auf. Erstaunlich, oder wie weit man doch kommt in relativ kurzer Zeit. Wenn du noch Zeit oder Motivation hast kannst du gerne weitermachen. Überfordere dich aber nicht.


3. Drei Kisten für mehr Ordnung


Wenn du eh schon alles aus den Schränken räumen musst, warum dann nicht gleich nebenher noch Ordnung ins Zuhause bringen?

Stelle dir dafür drei Kisten bereit: In Kiste Nummer 1 kommt alles was kaputt ist oder nicht mehr gebraucht wird. Kiste zwei wird mit allen Dingen gefüllt, die du weiterhin behalten willst und die wieder in den Schrank geräumt werden. Vielleicht hast du ja schon ein Ordnungssystem mit Boxen oder anderen Ordnungshelfern, dann kannst du natürlich alles gleich zuordnen. Küchenvorräte beispielsweise kommen dann gleich in die Vorratsbox. Kiste Nummer 3 ist für alles was du entweder nicht selbst entscheiden kannst, weil die Sachen dir nicht gehören oder Dinge, von denen du dich nicht sofort trennen kannst. Diese Kiste versiehst du mit einem Datum (6 Monate vom heutigen) und stellst sie in den Keller.


Aber Vorsicht! Vereinbare mit dir selbst, dass dort wirklich nur ausgewählte Stücke landen. Ziel sollte es sein bereits Kiste 1 und 2 zu befallen und klare Entscheidungen zu treffen. Bringe Kiste 2, also die Kiste mit den aussortierten Sachen, direkt weg.




4. Einräumen, aber mit System


Lege für dich bereits fest wie der Bereich neu gestaltet werden soll. Du hast festgestellt, dass das Geschirr besser neben der Spülmaschine aufgehoben wäre? Dann räume es gleich um. Frage dich am besten vorher was bereits gut funktioniert und was dich aktuell noch stört. Sieh dir an, wie deine Abläufe im jeweiligen Bereich sind. Was verwendest du häufig? Im Bad ist das wahrscheinlich deine Haarbürste. Dann wird die schnell zugänglich, z.B. in der obersten Schublade aufbewahrt. Make-up nutzt du selten? Dafür tut es dann auch ein Platz weiter hinten oder unten.


Ich bin ein Fan von Boxen, Schubladentrennern und Co. Denn sie alle helfen schnell an die richtigen Sachen ranzukommen und einen Ort der schön ist will man auch länger schön erhalten. Achte auf langlebiges Material und universelle Verwendungsmöglichkeiten. Wenn du dann noch ein zeitloses Design wählst bist du gut gerüstet.


5. Nach dem Frühjahrsputz ist vor dem Hausputz


Ehrlich gesagt bin ich zwar ein Fan eines sauberen und ordentlichen Zuhauses investiere aber nicht allzu gerne Zeit in Putzen und Aufräumen. Deshalb ist für mich die erste Priorität, auch bei meinen Kundenprojekten, dass große Aufräum- oder Putzaktionen weitestgehend überflüssig werden. Wenn du Zuhause nur noch die Sachen hast, die du benutzt und wenn diese auch noch übersichtlich verstaut sind, reduzierst du den Putzaufwand erheblich.


Mit kleinen Routinen im Alltag, wie z.B. die Dusche sofort nach dem Duschen auswischen, wird es nur noch wenige Ecken geben, die einmal im Jahr gründlich geschrubbt werden müssen. Deswegen denke beim Frühjahrsputz darüber nach, welche kleinen Schritte du unternehmen kannst, damit sich das Groß-Reine-Machen auf ein Minimum reduzieren lässt. Das kann sein, dass nach einem Familienfest, wo eh alles Geschirr in der Spülmaschine steht, gleich mal das Geschirrregal auswischt. Oder beim wöchentlichen Waschen kaputte Socken und zu kleine Kleidung gleich aussortierst statt auf den Saisonwechsel im Kleiderschrank zu warten.


Du hast noch nicht genug? Mehr Tipps zum Frühjahrsputz und Aufräumen findest du in meinem Interview mit ICONIST. Hier kannst du den Artikel im Internet nachlesen.

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